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Spuk Brieselang
N.Kuzmanic/SUPERillu
Mystery-Monat November
8 Orte, wo es spuken soll

Es gibt Schlösser, Wälder und Dörfer, in denen heute noch Gespenster und Geister ihr Unwesen treiben sollen. Wir erzählen hier die Legenden...

Redaktion
on 30. Oktober 2017

Weiße Frauen, tanzende Lichter, unerhörte Geräusche: In manchen Gegenden Ostdeutschlands haben Geisterjäger viel Spaß am Grusel - wir auch.

Grusel, Horror, schwarze Seelen: Nichts unterhält mehr, als das Unfassbare, vor allem, wenn es an Orten geschieht, die für die Fantasie perfekte Spielorte sind. Lesen Sie und lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf...

Spuk Beelitz
N. Kuzmanic

In Beelitz will schon so mancher „heulende Schreie” gehört haben

2. Die Horror-Häuser von Beelitz

Die feuchten Gemäuer der einstigen Lungenheilanstalten von Beelitz. Nichts für schwache Nerven. Die Ruinen ächzen und stöhnen, die Flügel nachtaktiver Fledermäuse streifen dicht an einem vorbei und manchmal, wenn der Wind durch zerbrochenes Glas pfeift, dann klirren die verbliebenen Scheiben wie die Schlüssel eines Gefängniswärters von Alcatraz. Wie im Horrorfilm: das Hospital der zwischen 1898 und 1930 errich- teten Arbeiter- Lungenheilstätten im brandenburgischen Beelitz. Die Heilstätten sind ein denkmalgeschütztes Ensemble von 60 Gebäuden auf einer Gesamtfläche von 200 Hektar. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten sie als Lazarett für verwundete Soldaten. Unter den rund 17 500 Rekonvaleszenten, die zwischen 1914 und 1918 hier untergebracht wurden, befand sich von Oktober bis Dezember 1916 auch der Gefreite Adolf Hitler.

Der als "Rosa Riese" in die Kriminalgeschichte eingegangene, ehemalige Polizist Wolfgang Schmidt ermordete hier zwischen 1989 und 1991 fünf Frauen und einen Säugling. Siebzehn Jahre später brachte ein 38-jähriger Mann in einem der zerfallenen Pförtnerhäuser seine 20-jährige Geliebte um. Die Heilstätten Beelitz, das ist ein Ort des Grauens, aber auch des vollendet-schönen Zerfalls.

5. Die weiße Mörderin von Chemnitz

Auf Burg Rabenstein soll eine weiße Frau morden - und das kam so: Ein Ritter verliebte sich in das Burgfräulein, doch ein anderer kam zum Zug. Der Abgewiesene sann auf Rache, lockte seinen Konkurrenten in einen Hinterhalt, sperrte ihn in ein Verlies, wo er verhungerte. Das Burgfräulein starb vor Gram. Seit dieser Zeit soll eine weiße Gestalt mit ihrer knochigen Hand jeden Besucher über den Burggraben in den Tod ziehen.

Burg Rabenstein #chemnitz #rabenstein #dasistunserchemnitz

Ein Beitrag geteilt von Patrick Engert (@chemnitz_von_oben) am

Die kleinste mittelalterliche Burg Sachsens ist 680 Jahre alt, befindet sich im Chemnitzer Stadtteil Rabenstein und gehört zum Schlossbergmuseum. Unweit des Burgfelsens, auf dem die heutige Burganlage steht, befinden sich das Schloss Rabenstein sowie der Stausee Oberrabenstein mit Rabensteiner Wald. Nach dem Krieg zunächst unter sowjetischer Verwaltung ist die Burg seit 1959 als Museum zugänglich.

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Burg Bodenstein auf Instagram

Spuk Wesenberg
Wikimedia

Die Dorfkirche in Wesenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Hier sollen sich nachts die Toten versammeln

8. Der Priestergeist von Wesenberg

Die Legende geht so: Vor langer Zeit war Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern katholisch. Jeden Mittwoch und Sonntag wurde eine Frühmesse abgehalten. Zu jener Zeit, an einem finsteren Wintermorgen, wachte eine Frau auf weil sie ein Läuten hörte. In dem Glauben, sie hätte die Frühmesse verschlafen sprang sie aus dem Bett, zog sich schnell an und hastete zur Kirche. Die Kirchentüren waren weit offen, und drinnen drängten sich die Menschen. Zwei Priester hielten am Altar das Abendmahl.

Die Frau trat näher und stellte fest, dass sie einen der Priester nicht kannte, den anderen aber wohl.  Aber dieser Priester war schon seit 20 Jahren tot. Der Frau wurde unheimlich zumute, sie kniete sich an ihrem Platz nieder und verrichtete ihr Gebet, wollte dann wieder gehen. Eine Frau, die sie kannte, die jedoch wie der Priester schon lange tot war, kam auf sie zu und sprach sie an: „Wir Toten lassen euch den Tag, so lasst uns denn auch die Nacht;  geh ruhig heim, aber sieh dich nicht um.”

Sie eilte nach Hause; an der Haustür stehend gab sie dem unwiderstehlichen Drang, sich umzusehen nach und blickte zurück zur Kirche. Am nächsten Tag war der Teil ihres Mantels, der sich noch außerhalb der Tür befunden hatte, wie weggebrannt.

Redaktion
on 30. Oktober 2017

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