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Rio Reiser
picture allianz/dpa
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Ein Rio-Reiser-Platz?

In Berlin soll ein Platz nach dem 1996 gestorbenen Sänger Rio Reiser umbenannt werden. Finden Sie das richtig?

Redaktion
on 5. Oktober 2017

Ein Teil Mariannenplatzes im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg soll nach dem Sänger der Punk-Band „Ton Steine Scherben" benannt werden.

Einen entsprechenden Antrag habe die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Kreuzberg-Friedrichshain eingebracht, berichtete Bild.de . Darin werde auf die Bedeutung Reisers und seiner Band „Ton Steine Scherben” für den Bezirk sowie auf sein kulturelles und politisches Wirken in der linken Bewegung verwiesen.

Bedeutung hat Reiser aber auch für den Aufbruch der Jugend in der DDR. Sein legendäres Konzert in der Werner-Seelenbinder-Halle im Herbst 1988 gilt als Beginn des endgültigen Abschiedes einer ganzen Generation von den Träumen der Sozialistischen Einheitspartei. Als er diese Zeilen aus seinem Song „Der Traum ist aus” sang: 

 

„Ich hab geträumt, der Krieg wär vorbei.
Du warst hier, und wir waren frei.
Und die Morgensonnen schien.
Alle Türen waren offen, die Gefängnisse war'n leer.
Es gab keine Waffen und keine Kriege mehr.
Das war das Paradies.

Gibt es ein Land auf der Erde,
Wo dieser Traum Wirklichkeit ist?
Ich weiß es wirklich nicht.
Ich weiß nur eins und da bin ich mir sicher:
Dieses Land ist es nicht.
Dieses Land ist es nicht.”

Ohrenbetäubender Beifall brandet auf. Hier zu hören ab 2:40:

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Redaktion
on 5. Oktober 2017

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