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Silbermond
D. Lwowsk/Sony Music
Silbermond mit neuem Album
Silbermond: „Es gibt da draußen Leute, die finden uns doof“

Der Silbermond leuchtet wieder: Sieben Echos, sechs Cometen, ein Bambi, ein MTV Award – die Bautzener Band Silbermond hat seit 2004 alle großen Preise abgeräumt

Redaktion
on 29. März 2012

Nun melden sich die Vier nach knapp zweijähriger Pause mit dem neuen Album „Himmel auf“ zurück. SUPERillu traf die Vier und sprach mit ihnen über Erfolgsdruck, ihren romantischen Namen, ihren Leder-Look, ihr Ost-Band-Image – und die Liebe zwischen Sängerin Stefanie und Gitarrist Thomas.

Sie waren fast zwei Jahre weg, doch verlernt haben Silbermond ihre „Rampensau-Fähigkeiten“ nicht: Bei der Echo-Verleihung präsentierte die erfolgreiche Band aus Bautzen erstmals live die erste Single ihres neuen Albums „Himmel auf“ – und rockte dabei ordentlich die Hütte… Wenige Wochen zuvor hatte SUPERillu das sympathische Quartett zum Interview getroffen. Die meisten Bands laden dazu oft in irgendein unpersönliches Hotel oder einen sterilen Raum ihrer Plattenfirma. Nicht so Silbermond:  Sängerin Stefanie und ihre drei Jungs Thomas, Johannes und Andreas hießen SUPERillu-Redakteurin Susi Groth in den heiligen Hallen ihres Bandhauses in Berlin-Pankow willkommen.

Drei Jahre nach eurem dritten Album ist euer Viertes nun da. Glückwunsch! Und es ist bestimmt das Beste, das ihr je gemacht habt, oder?

Andreas: Das hörst du wahrscheinlich von jeder Band. (alle lachen)

Stefanie: Na klar, findet man das Album, das man gerade gemacht hat immer am besten. Vor allem wenn man es mit den Vorgängern vergleicht.

Thomas: Wir haben da so viel Leidenschaft und Herz reingesteckt. Melodien verworfen, gezweifelt, Texte überarbeitet. Und so lange an allem gefeilt, bis es jedem von uns gefallen hat.

Johannes: Ich glaube, es wäre auch komisch, wenn eine Band dasitzen und sagen würde: Ich glaube, unser erstes Album war echt besser.

Nun habt ihr vor allem mit Album Nr. 3 alles abgeräumt, was man so abräumen kann: Bambi, Echo, MTV Award u.s.w. Das hängt die Latte ganz schön hoch ...

Stefanie: Wir haben es eigentlich immer so gehandhabt, dass wir vor jedem neuen Album, einen klaren Strich hinter das alte gesetzt haben und ganz von vorn starten. Wie bei jedem neuen Baby. Da fängt man auch von Geburt an und schaut zu, wie es wächst.

Thomas: Klar spüren wir die Erwartungen, die aber gar nicht von uns, sondern nur von außen kommen. Aber schon bei dem dritten Album haben wir gelernt, das nicht mehr an uns heran zu lassen. Da dreht man ja durch.

Stefanie: Wir können uns nur auf eins verlassen, auf uns und unseren Bauch. Anders geht es auch nicht! – Wir haben unser ganzes Herz und Können in das Album gesteckt und stehen voll dahinter. Und wenn es jetzt trotzdem keinem da draußen gefällt – dann gefällt es wenigstens uns Vieren.

Aber mal ehrlich, ihr wärt doch enttäuscht und sauer, wenn keiner euer Album kauft ...

Andreas: Na klar. Aber ändern könnte man das nicht ...

Stefanie: Doch, man könnte aufhören, Musik zu machen.

Andreas: Auf gar keinen Fall. Mit diesem Risiko muss ein Musiker eben lernen zu leben.

Thomas: Klar wäre es schade, wenn es den Leuten nicht gefällt. Aber wir würden da in keine tiefe Depression verfallen.

Was unterscheidet das neue Album denn von seinen Vorgängern?

Johannes: Es ist schon der Silbermond-Sound, aber wir haben diesmal einige unserer Routinen über Bord zu werfen und mal gewagt, neue Dinge auszuprobieren. Sowohl was die Texte als auch was die Musik angeht.

Welche Routinen habt ihr denn da konkret weggeworfen?

Thomas: Man hat zum Beispiel mal einen Song am Klavier entwickelt oder mal am Computer nur mit einem Sound oder einem Beat angefangen, anstatt an der Gitarre und dann kommt man auch auf andere Akkorde und Ideen. Das ist gut und wichtig, da mal andere Wege zu gehen!

Habt ihr bei jedem eurer Alben eigentlich ein Lieblingslied. Und wenn ja, welches ist es auf „Himmel auf“?

Stefanie: Irgendwie gehören alle Songs, die auf den Platten drauf sind zu uns. Klar, bei einigen Liedern vom ersten oder zweiten Album, die würde man heute anders machen. Aber jede Platte ist eine Momentaufnahme. Und bei einer neuen Platte, wie "Himmel auf", die ja gerade erst fertig geworden ist, da sind alle 14 Songs unsere Lieblinge!

Auch diesmal singt ihr viel von der Liebe ... Warum ist sie immer so ein großes Thema in der Musik?

Stefanie: Weil es einfach jeden Menschen betrifft. Was Liebe ist weiß jeder. Themen wie Krieg und Politik betreffen nicht jeden und sind deshalb für viele so weit weg ... Aber das Zwischenmenschliche beschäftigt jeden und vermutlich von allen Dingen im Leben sogar am meisten. Auch uns  und deshalb singen wir so viel darüber.

Thomas: Trotzdem geht’s bei uns nicht nur um Liebe, sondern eben auch um Themen wie Einsamkeit, Freundschaft, Krieg. Das Album spiegelt ja nicht in allen Zeilen den Alltag wider, sondern ist eigentlich eine Ansammlung der Themen, die wir abends am Küchentisch durchdiskutiert haben.

Stefanie: Ja, eigentlich ist unser Album eine komprimierte Zusammenfassung unserer Gespräche mit Freunden.

Ihr seid für mich so eine Konsensband. Euch und eure Musik mag irgendwie jeder. Die reiferen Musikliebhaber, die sonst Maffay hören, genau wie die Jüngeren, die sonst Ärzte oder Beatsteaks hören ... Ist das jetzt gut oder hättet ihr manchmal Lust, mehr zu spalten?

Thomas: Wirken wir so? Echt? Denn ich glaube, nee, ich weiß sogar, dass es da draußen schon Leute gibt, die uns richtig doof finden. (alle lachen)

Stefanie: Aber wir sind jetzt keine Band wie Rammstein, die sehr polarisiert ... Das ist auch okay. Wir sind nun mal wie wir sind, wir verstellen uns ja nicht. Aber wir hecheln der Anerkennung auch nicht hinterher. Wer uns mag, mag uns. Wer nicht, auch gut.

Andreas: Wenn wir aber das Gefühl gehabt hätten, wir müssten jetzt mal ein, sagen wir derbes Punk-Album machen, weil wir da jetzt mal Lust drauf haben, dann hätten wir das auch gemacht ... Aber so ticken wir nun mal nicht.

Eure nächste Tour startet im Mai in Paris, Amsterdam, Brüssel, London, ehe ihr nach Deutschland kommt. Kennt man euch da überhaupt?

Thomas: Nö. Das ist ja gerade der Spaß daran.

Stefanie: Wir hatten schon lange mal Lust drauf. Und nun passt es auch zeitlich. Uns haben so viele Mails von Deutschen, die im Ausland leben, erreicht und die uns baten, doch auch mal zu ihnen zu kommen. Die haben auch geschrieben, dass viele Ausländer mit unserer Musik Deutsch lernen. Deshalb probieren wir das jetzt mal und stürzen uns ins Abenteuer.

Johannes: Wir spielen ja auch nicht in riesigen Hallen. Sondern in kleinen Clubs. Das ist auch ein bisschen wie ein Warm-up für unsere Deutschland-Tour.

Stefanie: Wir singen da auch nur unsere deutschen Songs und dichten die jetzt nicht ins Englische um. Das wär’ nicht unser Stil.

Stefanie, du wirfst dich von der Bühne gern mal mitten in die Fan-Masse. Hast du da nicht manchmal Angst? Das braucht ja ein totales Urvertrauen in die Fans ...

Stefanie: Vielleicht klingt das jetzt etwas komisch ... Aber ich weiß, egal was passiert, die würden mich niemals fallen lassen. Die passen wirklich auf mich auf. Und es ist ja nicht so, dass man dabei komplett die Kontrolle abgibt. Das sieht ja alles immer spektakulärer und gefährlicher aus, als es ist.

Ihr seid die bekannteste und erfolgreichste Band aus dem Osten – neben Tokio Hotel vielleicht. Gegen das Label „Speerspitze-der-neuen-Bundesländer-Bands“ wehrt ihr euch aber ...

Thomas: Ja, weil wir diese Unterscheidung in Ost und West-Band eigentlich nicht mögen. Wir sind zwar in der DDR geboren, aber in einem vereinten Deutschland groß geworden. Wir waren sechs, sieben Jahre alt als die Mauer fiel und natürlich haben wir noch dunkle Erinnerungen, wie es war, die Kindheit in einem, gespaltenen Land verbracht zu haben. Aber die meiste Zeit unseres Lebens haben wir in der BRD verbracht.

Stefanie: Wir finden es wirklich müßig, dass man immer noch in die Ost- bzw. West-Schublade gepackt wird. Wir sind zufällig in Bautzen geboren, aber es hätte auch Hamburg oder München sein können. Und dann hätten wir trotzdem Musik gemacht.

Andreas: Was uns sicher viel mehr prägt, als unsere Ost-Wurzeln, ist unsere Bautzener Herkunft, das Sächsische in uns ... Wir wissen es zu schätzen, wo wir herkommen und erwähnen unsere Heimatstadt auch oft.

Ihr macht jetzt seit 14 Jahren zusammen Musik. Geht man sich da nicht mal auf den Zeiger?

Thomas: Im Großen und Ganzen eigentlich nicht. Aber Musikmachen ist nun mal eine sehr emotionale Angelegenheit. Und klar ist man da auch mal empfindlich getroffen, wenn die anderen etwas von einem kritisieren. Deshalb gibt es Momente, in denen man auch mal nicht so happy ist. Aber eher selten.

Johannes: Aber wir haben als Band so eine solide und freundschaftliche Basis, dass wir uns mal was an den Kopf werfen, aber auch verzeihen können. Es gab’, denke ich, noch keine Situation, wo einer von uns aus Frust über die anderen, nach dem Studio nicht noch mit auf eine Pizza und ein Weinchen gegangen ist.

Also gab es bei keinem von euch jemals den Gedanken, solo weiterzumachen?

Andreas: Die Absicht schon, aber die Fähigkeit würde bei keinem von uns ausreichen. (alle lachen) Wir können nicht singen und Stefanie kein Instrument spielen.

Stefanie: Es ist tatsächlich so: Ohne einander würden wir nicht funktionieren. Jeder von uns bringt ein Stück Silbermond mit – und zusammen sind wir komplett.

Hört ihr euch manchmal eure ersten Aufnahmen an? ... Und was denkt ihr dabei?

Thomas: Wir haben das tatsächlich neulich mal gemacht, aber eher zufällig. Und da dachte ich nur: „Puh, zum Glück machen wir gerade unsere neue Platte ...“ Ich finde es aber schön zu sehen, dass unser erstes Album wirklich ganz anders ist, als die neue. Und vor allem, dass die neue qualitativ nicht gegen die alte abfällt. Das wär’ ja echt ein Drama.

Ihr habt als Jast angefangen und heißt seit 2001 Silbermond ... Wie kamt ihr damals auf diesen ganz schön romantischen Namen?

Thomas: Klar war nur, dass wir einen deutschen Namen wollten, weil wir auch deutsche Musik machen. Deshalb passte Jast nicht mehr. Außerdem war vielen Fans nicht klar, wie man Jast nun richtig ausspricht. Deshalb hat, so über einen Monat verteilt, jeder von uns zu den Proben Namensvorschläge mitgebracht und Silbermond war der erste Name, gegen den keiner etwas hatte. Der war irgendwie ungewöhnlich und irgendwie gut. Silbermond das klang irgendwie romantisch, aber doch tiefsinnig.

Würdet ihr euch heute wieder so nennen?

Thomas: Das ist eine gute Frage ...

Stefanie: Das ist ja wie mit dem eigenen Namen: Ich denke ja auch nicht darüber nach, meinen Namen zu ändern. Ich hab’ mich ja an Stefanie gewöhnt und hinterfrage das gar nicht ... Silbermond ist für uns auch weniger ein Name, als das, was wir in den letzten Jahren als Band zusammen erlebt haben. Dann denke ich an unsere krasse Freundschaft und an die Wahnsinnserlebnisse, die wir bisher teilen konnten.

Ihr tragt meistens schwarz, Leder und Jeans? Warum? Um dem klassischen Rocker-Image zu entsprechen?

Thomas: Nee, gar nicht. Ich persönlich find den Style einfach gut.

Stefanie: Meine Oma hat mir auch schon oft gesagt: „Kind, zieh doch mal was Helles an“. Dann bin ich in einem Neon-Shirt gekommen, was ich auch ganz geil finde, und da sagte sie dann: „Nee, das ist mir aber zu grell.“ (lacht) Ich fühle mich in Schwarz einfach wohl. Außerdem sind dunkle Sachen einfach viel praktischer als helle. Vor allem auf der Bühne.

Für die Bühne leuchtet mir das ein. Aber Stefanie, Du kommst ja auch zur Bambi-Verleihung nicht im Abendkleid, wie viele deiner Kolleginnen, sondern in Jeans und Lederjacke ...

Stefanie: Wieso, zum Bambi hab’ ich mich doch schick gemacht: da hatte ich extra goldenen Schmuck umgelegt ... Kleider sind einfach nicht so mein Ding. Waren sie noch nie, schon als Kind nicht.

Thomas: Wir sind einfach eine Band, die sich ungern verkleidet. Wir machen authentische Musik und ziehen uns auch so an. Deshalb lassen wir uns auch nicht in das Korsett einer solchen Veranstaltung pressen. Wenn man uns da so nicht möchte, bleiben wir eben daheim. Das ist in Ordnung.

Stefanie: Wir haben einfach unsere eigene Art und Weise, uns schick zu machen. Im Kapuzenpulli kommen wir zu so einem Anlass jetzt nicht, aber auch nicht mit Schlips und Abendkleid.

Andreas, du hast ja neulich mal die Branche gewechselt und im Film deines Kumpels Matthias Schweighöfer „What a man“ mitgespielt. Verlässt du nun die Band und gehst nach Hollywood?

Andreas: Natürlich, das war nur der Grundstein ... (lacht) Nee, Quatsch, ich bin und bleibe in erster Linie Musiker. Das war eher ein Freundschaftsdienst. Ich musste ja auch kaum was sagen und eigentlich nur blöd dastehen. Mehr kann ich auch gar nicht ... Ich hab’ mit Matthias einfach viele Gespräche über das Mannsein geführt und davon hat er ein paar Ideen in seinen Film aufgenommen. Als Dank durfte ich dann mitspielen.

Er will dich auch in seinen neuen Film wieder mit einbauen ...

Andreas: Ja, ich weiß schon. Ich glaub’, ich soll da sogar was sagen. Aber das muss ich ihm noch ausreden. (lacht)

Stefanie: Das wird so ein Running Gag zwischen den beiden.

Und  Matthias Schweighöfer singt dann im Austausch bei euch als Backgroundsänger?

Thomas: So was in der Art ist tatsächlich bei unserem Konzert am 8.Dezember in der  O2- World in Berlin geplant. Aber mehr verraten wir noch nicht. Kommt alle vorbei und schaut es euch an!

Habt ihr anderen auch mal Lust, was Neues auszuprobieren?

Thomas: Nee eigentlich nicht. Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen, als Musik zu machen. Aber da hätte ich große Lust, neue Horizonte zu entdecken, vielleicht auch mal mit anderen Musikern zusammen zu arbeiten. Aber die Priorität wird immer Silbermond bleiben.

Was tut ihr eigentlich, wenn ihr euch nicht um die Band kümmert? Habt ihr auch andere Leidenschaften als die Musik?

Stefanie: Wenn ich mal in Bautzen bin, sagt meine Oma immer: „Kind, schön, dass du auch mal frei hast.“ Da sag ich dann: „Oma, wir sind selbstständig. Eigentlich haben wir nie frei.“ Wir sind ja eine sehr eigenständige Band. Wir machen nicht nur die Musik und gehen auf Tour, wir entscheiden auch rund um die Band alles und machen es zum großen Teil auch selbst: Nowi hat zum Teil Fotos für das CD-Booklet gemacht, Johannes kümmert sich um unsere Internet- und Facebook-Seite ... Jeder hat neben der Musik so seine Aufgabe.

Thomas: Aber klar haben wir auch mal Freizeit. Und dann spielen wir Jungs eigentlich am liebsten Fußball. Da wir aber leider sehr tollpatschig sind, passiert öfter mal was. Und dann kriegen wir Ärger, weil man mal wieder sein Instrument nicht spielen kann.

Stefanie: Ich kann da auch nicht mehr mit hingehen, weil ich kaum hinsehen kann – immer in der Angst, einer verletzt sich.

Andreas: Aber wenn wir schon nicht spielen dürfen, gucken wir wenigstens Fußball. Das ist ganz wichtig!

Im vergangen Jahr habt ihr zwar nicht musikalisch für Schlagzeilen gesorgt, dafür aber mit der Nachricht, Stefanie und Thomas seien ein Paar ...

Thomas: Ja, das stimmt. Seitdem werden wir ganz oft gefragt, ob sich dadurch in der Band was verändert hat.

Stefanie: Und Nowi, hat sich was geändert?

Andreas: Ob man’s nun glaubt oder nicht, eigentlich hat sich wirklich nichts geändert.

Heißt das, du hättest gar nicht gemerkt, dass da was zwischen den beiden läuft?

Andreas: Na ja, so eine gewisse Anziehung hat man schon gespürt. Aber im professionellen Band-Alltag hat sich nichts geändert.

Thomas: Musik ist ja eine sehr emotionale Angelegenheit, die man auch nach Feierabend mit nach Hause nimmt. Deshalb ist es so schön, wenn der Partner komplett dasselbe erlebt und man das teilen kann. Eigentlich hat das auch für die Band nur Vorteile.

Aber wenn man mal Beziehungsstress hat ...

Thomas: Wir haben doch keinen Stress. (tut entrüstet)

Stefanie: Na klar sieht man sich den ganzen Tag und diskutiert auch mal. Vor allem als die Platte entstand, beim Texten, kam’s schon mal vor, dass wir zwei, drei Stunden nicht miteinander geredet haben, weil einer den anderen kritisiert hat. Da saß der eine dann in der Küche und der andere im Studio und hat geschmollt ... (lacht) Aber was die Hauptsache ist: wir kriegen uns immer schnell wieder ein ... Das tägliche Zusammensein stellt einen also schon vor Herausforderungen. Dochjeder von uns hat seinen Rückzugspunkt, wenn er will. Im Grunde fühlt sich alles super gut an, genauso wie es ist!

Redaktion
on 29. März 2012

Das passt dazu...