Skip to main content
Siemens Görlitz
Siemens
Eilmeldung
Siemens will Werke in Leipzig und Görlitz schließen

Weil die Kraftwerksparte des Münchner Konzerns schwächelt, sollen 6 900 Stellen gestrichen werden. Betroffen ist vor allem der Osten

Redaktion
on 16. November 2017

Siemens will in den kommenden Jahren Jobs in der kriselnden Kraftwerkssparte abbauen. Die Hälfte davon in Deutschland. Elf der weltweit 23 Standorte droht das Aus. Deutschlandweit will Siemens in den kommenden Jahren mehr als 3 300 Stellen und weltweit insgesamt 6 900 Arbeitsplätze streichen. Allein in Ostdeutschland sind 920 Jobs und drei Werke bestroffen.

Das hat die Personalchefin des Konzerns, Janina Kugel, am Donnerstag, den 16.November, den Betriebsräten mitgeteilt.

Zudem sollen die Turbinen-Werke in Görlitz und Leipzig mit zusammen etwa 920 Arbeitsplätzen ganz geschlossen werden. Das Erfurter Werk soll zum Verkauf stehen.

Andere Standort der Kraftwerkssparte sind: Mülheim, Essen, Duisburg (alle Nordrhein-Westfalen), Offenbach (Hessen),  Erlangen (Bayern) und  Berlin.

Insgesamt stehe Siemens jedoch wirtschaftlich gut da, berichtet MDR.de. Für das vergangene Geschäftsjahr habe der Konzern „hervorragende Ergebnisse” gemeldet. „Mit fast 6,2 Milliarden Euro übertraf Siemens sogar noch die Rekordbilanz des Vorjahres. Damals erwirtschaftete das Unternehmen immerhin 5,6 Milliarden Euro. Eine weitere Gewinnsteigerung kündigte Konzernchef Kaeser für das neue Geschäftsjahr an”, heisst es

Redaktion
on 16. November 2017

Das passt dazu...